ich gebe eine Großformatvergrößerer ab, Farbkopf, seltener Kondensorkopf, für alle Formate bis 9x12, neuwertig. Meldet Euch. Habe zwei Geräte daher der Verkauf,
ich habe nach zwanzig Jahren wieder ein Fotolabor eingerichtet und dachte immer, die Lampe damals war rot. Nun habe ich mir eine zugelegt. Kindermann. Mit verschiedenen Aufsätzen. Auf der Ilford Multigrade IV RC De Luxe Packung steht nun: Schutzfilter hellbraun. Nun bin ich mir nicht sicher, ob ich meinen roten Filter 2048 oder den orangenen Filter 2028 verwenden kann?
Hat schon einmal jemand den Silvermax-Entwickler für die Rollei-S- (Aviphot-) Filme eingesetzt und kann Empfehlungen für Verdünnung / Zeit geben?
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Hintergrund: Als kontrastreich arbeitende Luftbildfilme neigen die Rollei-S-Materialien in vielen Standardentwicklern dazu, in den Lichtern unerwünscht starke Dichten aufzubauen. Der Silvermax-Entwickler ist nun darauf ausgelegt, genau das (zumindest in Verdünnung 1+29 und beim Silvermax-Film) zu verhindern. Wenn man also auf die erhöhte Rotempfindlichkeit der Rollei-S-Serie Wert legt (schmeichelnde Hauttonwiedergabe; Glühlichtaufnahmen ohne Empfindlichkeitsverlust; in begrenztem Umfang Infrarot-Effekt) oder die überragende Feinkörnigkeit des 80S nutzen möchte, könnten diese Filme mit dem Silvermax-Entwickler Traumpaarungen bilden. Soweit jedenfalls meine Vermutung. Gibt es mit dieser Kombination Praxiserfahrungen?
<p class="">Vorweg: Ich setze meine Entwickler immer mit abgekochtem a.d an und verteile sie dann auf vollgefüllte, luftdichte PET-Flaschen entsprechender Größe, so dass jeweils ein Aliquot für einen Entwicklungsdurchgang reicht (keine Teilentnahmen). Für z.B. C41-Entwickler lässt sich damit - bei Raumtemperatur und dunkler Lagerung - eine praktisch ewige (> 1 Jahr) Haltbarkeit erreichen. Ein Sorgenkind war allerdings immer der A49/Atomal, weil selbst unter diesen, für Heimlaborverhältnisse fast optimalen Voraussetzungen die Entwicklungsergebnisse schon nach wenigen Wochen unvorhersehbar wurden - manchmal ging es, manchmal kam es zu deutlicher Unterentwicklung. Auffällig war dabei auch, dass schon nach recht kurzer Zeit in den Flaschen ein gelartiger Bodensatz sichtbar wurde, was auf Bakterienwuchs hinwies.
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<p class="">Ich habe nun Folgendes versucht: in jede Flasche mit Entwickler habe ich ein ca. 1cm langes Stück von einem belichteten und entwickelten (geschwärzten) Filmanfang gelegt. Der Gedanke dahinter war, dass A49/Atomal (v.a. bei entsprechender Abfüllung) offenbar nicht primär an Oxidation stirbt, sondern empfindlich auf bakteriellen Abbau reagiert. Der Filmschnipsel sollte nun für eine gewisse Konzentration an Silberionen sorgen, die bekanntlich antibakteriell wirken.
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<p class="">Nachdem ich in den letzten Monaten sowieso kaum zum Entwickeln gekommen bin, sind die so präparierten Flaschen immerhin über ein Jahr herumgestanden. Gestern habe ich den Entwickler erstmals verwendet (Schleim war übrigens keiner zu sehen), und das Ergebnis war (bei 1:1 Verdünnung) ein tadellos entwickelter CHS100-II. Ich möchte jetzt nicht so weit gehen und behaupten, dass der Entwickler noch zu 100% aktiv war; dazu fehlt der unmittelbare Vergleich mit frischem Ansatz. Aber bezogen auf meine bisherigen Erfahrungen ist das ein sehr gutes Resultat. Wenigstens brauche ich mir in Zukunft keine Gedanken mehr bei 1-2 Monate altem A49 zu machen.
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<p class="">Noch ein Tip: ich habe die (wiederverwendeten) Flaschen vor der Neubefüllung gründlich mit Haushalts-Chlorreiniger gespült. Damit sollte verhindert werden, dass bereits adaptierte Bakterien (sozusagen spezialisierte A49-Fresser) zwischen den Ansätzen weiterverschleppt werden.
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<p class="">Nebenbei: Bei der Entwicklung im Tieftank kommt es durch die dauerhafte Verwendung natürlich automatisch zu einer „Konservierung“ durch gelöstes Filmsilber.
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<p class="">Wir Hobbyisten „leiden“ ja manchmal unter zu geringem Durchsatz; vielleicht kann dieser Tip dem einen oder anderen bei der Verwendung von A49 (der zwar kein perfekter, in manchen Kombinationen aber doch einmaliger Entwickler ist) hilfreich sein.
Ich habe mal irgendwo gelesen, mit Selentoner könne man dünne Negative verstärken, sodass man sie noch auf Papier bekommt. Stimmt das? Und kann mir jemand sagen, wie das funktioniert? Verdünnung, Dauer, Endbearbeitung, wieviel man damit erreicht, Ergiebigkeit und so.
Wer im Internetz stöbert findet viele Methoden den Adx CMS 20 auch ohne Adotech zu Entwickeln das geht von Verdünntem Diafine bis zu Rdinal in homöopathischen Dosen 2 Wochen im Kühlschrank oder so ähnlich.
Aber nirgendwo fand ich mal was über Adotech und Normalfilm.
Als ich gestern noch schnell ein Film entwickelte fand ich noch ne Flasche Adotech 2 und nen Rest Filmotec Ennevierundsiebzig mit Testtafeln belichtet mit dem ich mich in Acurol eingetested hatte.
So kam mir die Idee die Beiden miteinander auszuprobieren ohne dass ich ein bestimmtes Ergebnis wollte der eine Philosophie verfolgte, einfach so aus Jux.
Die Entwicklungszeit hätte noch ein bisschen länger sein können aber ich hatte nur noch Film für 3 Schnipsel.
Im Original sieht es im Durchlicht etwas besser aus, im Scan so wie ich normalentwickelte Filme gelegentlich ins Cyberspace befördere, denn da kommt es etwas matschig rüber.
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Es ist nix was ich jetzt vertiefen würde aber vielleicht kann ja jemand mit dieser Schnapsidee was brauchbares anfangen.
Hier gibt es sicher einige die Erfahrungen mit einer doppeläugigen Mamiya C haben. Berichtet doch mal wie das Handling ist, welche Macken die Kamera hat und woran bei einem Kauf achten sollte.
Ich gehe gerne sehr nah ran, die Mamiya C wird in diesem Zusammenhang recht häufig wegen ihres Balgens genannt. Kann man mit ihr wirklich gut im Nahbereich arbeiten wie ist das mit der Paralaxe, die C330 soll einen Sucher haben der dies ausgleicht, wie funktioniert das?
ich wollte heute etwas ID-11 ansetzen. Als ich die Schachtel geöffnet habe war der Beutel von Part B prall aufgeblasen, wie ein Ballon. Was kann die Ursache dafür sein? Die Schachtel lag etwa 2 Jahre bei Zimmertemperatur in einem Schrank, bei einer 2. Schachtel war der Beutel mit Part B ebenfalls aufgeblasen, bei einer 3. Schachtel war der Beutel flach wie man es erwartet.