ich habe mich schon in diesem forum kreuz und quer durchgelesen, aber irgendwie keine für mich passende antwort gefunden...
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vor mehr als 10 jahren habe ich das analoge fotografieren entdeckt, bilder selbst entwickelt, usw. zwischendurch digital fotografiert, aber seit ein paar jahren wieder immer eine analoge kamera dabei. da die kamera (Exa 1) nur ausgeborgt ist und meine eigene kamera (cosina hi-lite), zufallsfund auf einem flohmarkt, nicht sehr zuverlässig und recht schwer ist, bin ich auf der suche nach einer zuverlässlichen und besseren alternative.
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gerne hätte ich eine kamera, die noch mechanisch funktioniert. am besten mit internen belichtungsmesser. für die es gute weitwinkel-objektive (mache gerne architektur und landschaftsfotografie) gibt. ich werde keinen blitz anschließen oder aufwendige nacht-aufnahmen machen.
erstmal darf es eine 35mm sein.
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und sie sollte eher vielleicht nicht zur "mittelklasse" gehören, sondern darf schon eine kamera für den "anspruchsvollen" fotografen sein. :)
ich habe keine besondere marke im kopf, möchte mir nur eine gute alte kamera kaufen, die auch etwas kosten darf und mich auf meinen streifzügen begleitet.
Dieses Thema lässt mich regelmäßig verzweifeln. Nicht nur das, ich bin eigentlich auch schon richtig wütend. Was ich nicht alles schon ausprobiert habe, nichts klappt wirklich, aber es muss doch einen vernünftigen Weg geben? An Hand von vielen Bildern von Negativmaterial im Internet sehe ich, dass wohl nicht nur ich damit zu kämpfen habe. Einige wenige schaffen es aber dann doch hervorragende, farbrichtige Ergebnisse zu präsentieren, welche nicht noch stundenlang nachbearbeitet werden mussten.
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Beim Scannen von Diafilmen habe ich eigentlich keine Probleme. Da sieht eigentlich alles so aus wie es aussehen sollte. Wenn man ab und zu dann doch mal einen gröberen Farbstich wahrnehmen kann, ist dieser aber meist logisch durch das gegebene Tageslicht/Umgebungslicht zu erklären und ist bereits am Diamaterial selbst vorhanden.
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Bei Negativmaterial wird es aber ohne aufwendige Nachbearbeitung in den meisten Fällen nie etwas. Jedes Bild hat irgendeinen Farbstich und das nicht mal konstant. Sprich das erste Bild ist grün, das nächste ist dann rot. Obwohl es sich um den gleichen Film, ums gleiche Licht usw. handelt. Da dreht man irgendwann einfach durch.
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Zu meiner Hardware:
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Reflecta RPS 7200 für Kleinbildfilme
Epson 750V für Mittelformatfilme
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Software:
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Geräteeigene Softwareprogramme Cyberview und Epsonscan
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Vuescan
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Silverfast AI Studio 8 für RPS 7200
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Silverfast AI 6.6 für 750V
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Colorneg (Colorperfect)
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Zu Silverfast: Dieses Programm gilt doch als DIE Scannersoftware schlechthin!? Man findet aber nicht mal ein Filmprofil für den neuen Portra 160 und Portra 400. Weiters stimmen die Farbprofile zum größten Teil überhaupt nicht. Farblich passen oft ganz andere Profile besser. Betonung auf "besser", denn richtig sind sie dadurch auch nicht. Die einzige Ausnahme und wirklich die einzige ist der Portra 800. Ich weiß nicht warum, aber der Portra 800 sieht mit dem Filmprofil Portra 800 richtig gut aus. Die Farben stimmen bei zumindest 90% aller Fotos ziemlich genau. Ansonsten ist es aber ein einziges Ärgernis! Wenn Silverfast beim Epson nicht dabei gewesen wäre und ich das Silverfast Studio 8 nicht von Reflecta als Entschädigung für eine Garantiereparatur, die über ein 3/4 Jahr gedauert hat, bekommen hätte, würde es mich noch mehr aufregen. Das Programm ist ja alles andere als billig!
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Vuescan schafft die Farben auch nicht wirklich. Es ist aber weder sündhaft teuer noch verspricht es einem den Himmel auf Erden. Weiters kann man ein Programm für alle Scanner nutzen. Das lasse ich mir Preis/Leistungsmäßig noch einreden, aber das Farbenproblem löst es eben auch nicht.
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Das PlugIn für Photoshop Colorneg sieht mir noch am vielversprechendsten aus, leider bin ich auch hier noch nicht auf einen grünen Zweig gekommen. Mir gefällt die Arbeitsweise den Film erst mal als RAW zu scannen, um anschließend die Bearbeitung durchzuführen, so kann man immer zur Basis zurückkehren. Weiters kann man den RPS 7200 so im Automatikmodus laufen lassen und muss nicht jedes Bild zuerst einzeln bearbeiten und scannen. Nur mit den Farben sieht es auch nicht toll aus. Es sind zwar tausende Filmprofile vorhanden (selbst Profile für Pushentwicklungen), aber was bringt das alles, wenn die Farben dann auch nicht stimmen? Man kann zwar an den Farbreglern herumdrehen, aber für was gibt es dann überhaupt diese Profile? Weiters finde ich die Komprimierung der Lichter manchmal ziemlich unschön.
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Hat hier irgendjemand das Farbenproblem in den Griff bekommen? Hättet ihr Tipps für mich? Ich wäre überglücklich wenn mir jemand eine Arbeitsweise verraten könnte, die tatsächlich funktioniert. Mir ist es dabei egal ob mit Silverfast, Vuescan, oder Colorneg. Von mir aus fotografiere ich auch bei jedem Film bei einem Foto eine Graukarte mit. Selbst wenn man bei einem Foto etwas herumwerkeln müsste, die Farbeinstellungen dann aber auf andere Fotos am Film übernehmen könnte wäre mir recht. Ich habe nur keine Lust, dass man jedes einzelne Foto massiv nachbearbeiten muss, weil jeder Farbstich irgendwie anders ausgeprägt ist. Ich habe kürzlich begonnen erste Versuche mit dem Farbvergrößern zu machen. Selbst dort: Einmal die richtige Einstellung zu finden ist schwierig, wenn man sie aber mal gefunden hat funktionieren alle anderen Fotos auf dem Film oder sogar eines Filmtyps auch mit diesen Einstellungen. Warum geht das dann bitteschön nicht digital auch?
du bietest zzt. MCP 310 in 8x10 Inch als 300-Blatt-Packung zu einem äußerst verlockenden Preis an, MCP 312 aber nicht (die 250-Blatt-Packung MCP 312 habe ich gesehen).
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Könntest du dir vorstellen, MCP 312 zum gleichen Preis, gleiche Größe und Blattanzahl, anzubieten? Das wäre schön...? :)
5. fineartforum für analoge Schwarz-Weiß Fotografie vom Feinsten in Paderborn
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Sa. 4. und So. 5. Oktober 2014, jeweils 10.30 Uhr – 18 Uhr in der Kulturwerkstatt, Bahnhofstr. 64, 33102 Paderborn.
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Das fineartforum für analoge Schwarz-Weiß Fotografie feiert in diesem Jahr sein fünfjähriges Bestehen. Höhepunkte sind zahlreiche Workshops, Vorträge und eine Ausstellung von „Ansilba“, einem Zusammenschluss von Schwarz-Weiß Fotografen, die in ihren künstlerischen Arbeiten die qualitativen Eigenschaften des analogen Materials zum Vorschein bringen, wie die Abbildung feinster Lichtschattierungen und die haptische Wirkung der Großformat-Fotografie. Die Arbeiten von Werner Kumpf, dem Initiator der Gruppe, Dr. Otto Beyer, Klaus Nessel, Andreas Perlick, Christoph Schwarz und Andreas Wellmann schlagen einen Bogen zu den Vorträgen des Forums, die traditionell auch um die philosophischen Aspekte der analogen Fotografie kreisen. In Diskussion und Künstlergesprächen werden aktuelle Fragen der analogen Fotografie diskutiert und Wissen vermittelt. …
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So bietet das Forum in diesem Jahr wieder Einsteigern die Möglichkeit, die analogen Techniken durch Workshops zum Filmentwickeln und Vergrößern kennenzulernen, ebenso wie Fortgeschrittene im Porträtworkshop die Arbeit mit Lichtsetzung und den Umgang mit Modellen näher kennenlernen.
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Der Veranstalter Klaus Wehner und sein engagiertes Team organisieren das Festival ehrenamtlich. Darüber hinaus sind Besuch des Forums und Teilnahme an den Workshops seit jeher kostenlos. Mit dem Forum soll die Wichtigkeit der analogen Techniken für unser kulturelles Gedächtnis präsent gehalten werden. In digitalen Bildern drückt sich eine allgemeine Beschleunigung der Rezeption und Produktion von Bildern aus, aus den schwarz-weiß Arbeiten, die beim Forum zu sehen sind, spricht mehr die handwerklich-künstlerische Tätigkeit. Sie kann auch für Um- und (Wieder-) Einsteiger sehr inspirierend sein. Das Festival möchte, so Klaus Wehner, Mut machen, sich mit dieser Technik zu beschäftigen und auseinanderzusetzen.
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Das aktuelle Programm und weitere Informationen sowie Anmeldemöglichkeiten zu den Workshops sind hier zu finden: www.fineartforum.info
Das Wetplate Weekend führt uns ein in die wundervolle Welt der Glasplattenphotographie, die auch als Ambrotypie bekannt ist. David Puntel zeigt uns die Technik in Berlins einzigem Skylight Studio, umgeben von einem Garten. Die Arbeit mit natürlichem Licht erzeugt nicht nur angenehmere Bildtöne, sondern wir meistern auch konkret die Herausforderungen der Belichtungskontrolle. Wir lernen alle Schritte der Nassplatten-Technik kennen, arbeiten mit verschiedenen Kameras, verschiedenen Formaten (4x5"/5x7"/8x10") und historischen Objektiven, mit denen wir unseren Impressionen auf den einzigartigen Ambrotypien verewigen.
Dieser Intensivkurs ist auch für Einsteiger ohne photographische Vorkenntnisse geeignet und ist limitiert auf 3 Teilnehmer. Softdrinks und alle Materialien zum Herstellen von ca. 10 Wetplates, die wir mit nach Hause nehmen können, sind im Preis inbegriffen.
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20. September 2014 | 10:00-18:00 Einführung, Vorbereitung und Photographieren
21. September 2014 | 10:00-18:00? weiteres Photographieren, Verfeinerung und Diskussion
Quote:Rot, für orthochromatische Filme und Papiere, Lith- und Linematerialien sowie SW-Papiere mit Festgradation. Ersatzrotfilter für die Kaiser Dunkelkammerleuchte.
mal eine generelle Frage: Wenn ihr Papier von der Rolle nehmt und größer als 50 x 60 werdet, wie handhabt ihr das mit der Entwicklung?
Habe vor langer Zeit mal den Tipp gesehen, das Papier links und rechts mit der Hand zu halten und hin- und herzupumpen, also linke Seite, rechte Seite... Aber vielleicht habt ihr ja sinnigere Tipps.
ich werde auf dem Fine art forum in Paderborn ( http://www.fineartforum.info ) wieder einen Workshop abhalten. Hier zeige ich im Labor, wie man vom ersten Probestreifen zu einem Ausstellungsbild kommt. Das Interesse an dieser Veranstaltung war stets groß, so dass ich um Anmeldung bitte (E-Post an piu58 bei gmx.de). "Spontan-Teilnehmer" können nur berücksichtigt werden, wenn angemeldete nicht kommen. Das letzte Mal hätte ich doppelt so viele Interessenten wie in die Duka passen.
Die Dauer ist ca. 90 Minuten, 7 Teilnehmer sind möglich, eine Anmeldung habe ich schon. Ich werde ein geeignetes Mittelformatnegativ dabeihaben. Ich bin auch bereit, von einem Teilnehmer-Negativ zu arbeiten, das muss dann aber sowohl technisch als auch ästhetisch ordentlich sein. Ich bitte in diesem Fall um vorherige Absprache. Möglich ist Kleinbild und Mittelformat bis 6x6.
ich habe vor kurzem das erste Mal die neue Charge Atomal verwendet (die aus 3 Komponenten besteht). Dabei hatte ich das Gefühl, dass die Filme mit derselben Entwicklungszeit viel zu dicht und steil werden (Adox Silvermax) gegenüber der alten Version. Ich habe danach die Zeit von zunächst 12 Minuten auf 10 Minuten verkürzt, bei Verdünnung 1+1. Das war dann etwas besser, bei einigen Aufnahmen aber immer noch ziemlich dicht und kontrastreich.
Hat jemand von euch evtl. dieselbe Erfahrung gemacht? Evtl. kann ja unser "Hausherr" etwas dazu sagen?
Come out and join us for the exhibition "Die Schillermarkt Porträts," by David Puntel of the Central Valley Project. Schillerpalais (Schillerpromenade 4, 12047 Berlin), September 1 through 4, and October 11 through 15, 2014.