Da in den Foren doch immer wieder Fragen nach einer öffentlich zugänglichen Dunkelkammer auftauchen finde ich zwei Projekte durchaus unterstützenswert.
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Zum einen gibt es eine Aktion "Dunkelkammer gesucht" von HARMAN technology mit der eine Datenbank aufgebaut werden soll.
Gerade Anfänger sind oft froh über ein wenig Beistand bei den ersten Experimenten, um nicht gleich beim ersten Film mit Frust abzubrechen.
Warum sollten wir unsere Dunkelkammern da nicht öffnen. Je nach Ausstattung könnte man sich zusammentun und eventuell kann man gemeinsam auch mehr Raum fürs Hobby schaffen.
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Nebeneffekt sind nette Kontakte zu Gleichgesinnten aus der Umgebung. Heute ist nicht mehr die Technik das Problem, aber oft fehlt schlicht ein freies Zimmer fürs Hobby oder gerade bei Anfängern ist noch nicht klar, ob es ihm/ihr überhaupt Spaß macht und da wird sich kaum einer eine Dunkelkammer einrichten.
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Ich finde die Idee gut und habe mich bei beiden angemeldet.
Hallo, das Entwickeln von KB- und Rollfilmen ist Neuland für mich. Ich taste mich so peu à peu daran.. Mich würde mal folgendes interessieren. Was passiert wenn ich einen Roll- oder KB-Film nicht auf die Spule aufwickle sondern einfach zusammendrehe und so in die Dose lege.
ich habe mir vor kurzem eine Paterson-Entwicklungsdose zugelegt und war anfangs ganz angetan, wie einfach sich der Film hier einspulen lässt (im Vergleich zu Jobo). Nur: Offenbar schiebt sich die Filmspule durch das Kippen beim Entwickeln nach oben, sodass der Film nicht mehr komplett von Chemie bedeckt ist. Tatsächlich musste ich feststellen, dass sich am Rand der Negative (KB wie auch Rollfilm) oft Schleierwolken bilden. Sehr ärgerlich. Ich gehe mal davon aus, dass die Paterson-Dosen technisch ausgereift sind, deswegen stehe ich vor einem Rätsel: Wie lässt sich sicherstellen, dass die Filmspule am Platz (sprich: am Boden der Dose) bleibt? Bin für jeden Tipp dankbar ...
vor einigen Monaten habe ich angefangen, meine Negative selbst zu entwickeln. Da ich zu Beginn noch nicht alle notwendigen Arbeitsschritte für eine möglichst lange Haltbarkeit berücksichtigt habe (2 Fixierbäder, HypoClear-Bad etc.), würde ich gerne wissen: Kann man die vor etwa einem halben Jahr entwickelten Negative noch einmal "nachbehandeln", d.h. zusätzlich auswässern, in einem HypoClear baden, evtl. sogar selentonen? Hat das noch die gewünschte Wirkung oder richtet es gar irgendeinen Schaden an?
ich habe erst vor etwa drei Jahren zur analogen Fotografie gefunden. Ausgelöst durch zwei alte Spiegelreflexen (Yashica J5, Minolta SRT 101b), welche mir meine Oma zum Verkauf auf Ebay gegeben hatte. Zum Verkauf kam es aber nie, weil ich mich in kürzester Zeit in diese Kameras "verliebt" habe und so in die Welt der (analogen) Fotografie gefunden habe. Filme selbst entwickle ich erst seit etwa zwei Jahren, wobei ich gestehen muss, dass ich bisher leider nicht so viele Filme belichtet habe wie ich es gerne möchte. Man kann mich also durchaus noch als Anfänger bezeichnen. Ich bin noch auf der Suche nach den Filmen und Entwicklern die mir für meine Zwecke zusagen. Aus diesem Grund bin ich noch in einer Experimentierphase.
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Prinzipiell sagen mir Filme und Entwickler zu die eine hohe Auflösung und ein sehr feines Korn liefern (Ausnahmen bestätigen die Regel). Daher versuche ich auch mit dem T-Max 100 warm zu werden. Meinen ersten T-MAx 100 habe ich in Tetenal Ultrafin Plus entwickelt. Mit dem Ergebnis war ich nicht wirklich zufrieden. Verhältnismäßig (im Vergleich zum Fuji Acros 100) grobes Korn und sehr viel "eingefressenen" Staub am Film. Am Staub wird vermutlich der Entwickler keine Schuld tragen, aber bei anderen Filmen hatte ich dieses Problem nicht.
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Wie auch immer, mit dem Ultrafin Plus bin ich nie wirklich warm geworden (auch bei anderen Filmen nicht). Abgesehen davon ist er nun aufgebraucht und hat es nun auch keinen Sinn mehr sich auf diesen Entwickler einzutesten da er von Tetenal eingestellt wurde und von Ultrafin T-Plus ersetzt wurde, obwohl ich es prinzipiell lobenswert finde, dass selbst größere Firmen wie Tetenal noch Neuentwicklungen auf den Markt bringen.
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So, lange Rede, kurzer Sinn, ich würde den T-Max 100 gerne demnächst entwickeln und würde mich dafür interessieren welchen Entwickler ihr mir empfehlt. Zur Auswahl steht der Adox ADX und Kodak X-Tol. Mit dem ADX bin ich bisher sehr zufrieden im Mittelformat (6x7). Sehr gute Schärfe und trotzdem noch halbwegs feines Korn. Den X-Tol habe ich bisher noch nie ausprobiert, diesen müsste ich erst anrühren. Beim ADX hätte ich ein wenig die Angst, dass er dann bei Kleinbild doch zu grobkörnig kommt und nicht ganz die Filmempfindlichkeit ausnutzt. Ich hatte bisher nämlich den Eindruck, dass die Nennempfindlichkeit nicht wirklich erreicht wird und den T-Max 100 habe ich auf ISO 100 belichtet.
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Beim X-Tol habe ich noch überhaupt keine Erfahrungswerte. Da stellt sich noch dazu die Frage Stock, 1:1, 1:2, oder gar eine 1:3 Verdünnung. Viele im Internet schwören auf 1:2 oder darüber und meinen die Körnigkeit nimmt nicht dramatisch zu, aber die Schärfe steigt stark an. Dafür meinen andere, dass X-Tol genauso scharf ist bei 1:1 bei noch feinerem Korn. Was meint ihr?
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Gibts hier jemanden der mit beiden Entwicklern Erfahrungen gemacht hat, vielleicht sogar mit diesem Film? Mir ist klar, dass ich möglicherweise völlig unterschiedliche subjektive Meinungen bekomme. Macht aber nichts, ich möchte mir daraus meine Meinung bilden.
Ich fotografiere schon seit einigen Jahren analog und habe mit der Zeit sehr viele Gegenstände gekauft, die ich nicht mehr brauche, deshalb frage ich jetzt mal hier, ob jemand Interesse daran hätte, ich kann euch dann auch auf Anfrage und bei Interesse Bilder schicken.
Ich kann auch mit gutem Gewissen behaupten, dass die Sachen mit manchen Ausnahmen in einem einwandfreien Zustand sind, viele davon habe ich gar nie benutzt!?
1 Ein komplettes ''Bundeswehr Fotolabor'', das ist eine sehr große olivgrüne Holzkiste, die sich, wenn man sie öffnet, in einen Tisch und Regal in einem verwandelt, darin befindet sich wirklich ALLES was man braucht um Filme zu entwickeln (von Minox, über Kleinbild bis zu Mittelformat), Baryth- und PE-Abzüge zu fertigen und trocknen und ne Menge anderen Firlefanz, der auf dem ''Feld'' mehr Sinn macht als im Labor.
Wie jedoch schon gesagt ist es sehr groß, als ich es damals gekauft habe (das war mein Einstieg, nachdem ich es hatte konnte ich nicht mehr mit dem fotografieren aufhören) hat es mir die Bundeswehr per Spedition zugesendet, jedoch passt es auch ohne Probleme in den Kofferraum eines PKW's, das haben wir auch schon gemacht, als wir es mit ins Zeltlager genommen haben, was auch echt cool war :), da das damals relativ viel gekostet hat, würde ich so ca. 120 Euro dafür wollen, darüber können wir bei Interesse auch verhandeln ;)
1 Meopta Axomat, ich habe ihn nie benutzt, aber den verschenke ich gerne, den kann man auch gut per Post versenden.
1 Meopta Opemus, (kann bis Mittelformat) den habe ich neu gekauft, aber nie groß benutzt, er hat eine Farbfilter-Schublade, bei der jedoch die Glasscheibe einen Riss hat, was aber nichts ausmacht, das sie über dem Diffusor sitzt und nur dazu da ist, dass der Filter nicht durchfällt, für so 20 Euro könnt ihr ihn haben, ist aber verhandelbar?
Sehr viel PE-Papier, ich mag PE nicht, bei Interesse könnt ihr wieder Nachfragen ;)
3 Dunkelkammerleuchten, eine sehr alte Agfa Leuchte, mit ner Menge Filter, die 2 anderen sind so Kindermann Standarddinger?
Verschieden Belichtungsrahmen?
Einen JoBo ATL 3, tolle Sache, mit Anleitung usw. ich habe ihn nie oft benutzt, und ihn für knapp 500 Euro gekauft, aber für so ca. 300 Euro gebe ich ihn gerne ab, ist aber auch wieder verhandelbar?
Habe nach 20 Jahren meine Duka wieder reaktiviert.
Funktioniert auch alles wieder bis auf eines.
Das Trocknen von Adox-Baryt (Hochglanz).
Ich würde es gern auf Glas machen und habe nach unendlichem Forschen im Netz und einigen Versuchen nicht geschafft, dass die Bögen (18x24) Hochglanz von der Glasplatte fallen.
Ordentlich gereinigt, mit Spiritus abgerieben, Papier (in Spüli gebadet) aufgelegt, nur leicht (auch fest) gerakelt und gewartet.
Mit Pfütze von Spiritus, ohne (trocken Pfütze Spiritus.
Sogar mit leichter Öl-Schicht auf dem Glas (ergab das bisher beste Ergebnis) - fiel trotzdem nicht von allein runter).
Entweder Betonfest oder schmatzend haftend - niemals einfach runtergefallen.
In meiner Ausbildung haben wir das täglich gemacht (allerdings auf Chromplatten und Heizern).