Servus. Ich studiere im Bereich Fotografie und wir müssen dem Prof zwischendurch natürlich immer mal Arbeitsproben vorlegen. Dazu eignet sich ein günstiges PE-Papier ziemlich gut. [url="http://www.adox.de/ADOX_Papiere/EasyPrint311/EP311.html"]Hier[/url] z.B. steht, dass man als Student entsprechend Rabatt auf das Papier gewährt bekommen würde (10%). Kann ich also zu meiner Bestellung per E-Mail die Kopie meines Studentenausweises schicken (auf der allerdings nicht mein Studienfach vermerkt ist). Hat da jemand Erfahrung?
da ich aufgrund meines Studiums nach Rostock gezogen bin und mein Fotolabor leider zuhause lassen musste, wollte ich fragen, ob mir evtl. jemand sein privates Labor zur Verfügung stellen könnte oder ein Mitlabor kennt.
Ich freue mich über Antworten <img src='http://forum.fotoimpex.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/smile.gif' class='bbc_emoticon' alt=':)' />
neulich ist mir bei der Filmentwicklung ein Missgeschick passiert, das jetzt zuerst "kunstvoll" aussieht. Und zwar ist mir unmittelbar nach dem Einfüllen des Fixierers (gestoppt wurde bereits) und beim Aufsetzen des Ausgußeckels für ne Sekunde der Verschluß vom Jobo-Tank aufgegangen. Der Deckel blieb drauf, aber es reichte für einen 3mm breiten belichteten Streifen entlang der Perforation. Das allein wäre ja kein Problem.
Danach wie gewohnt 3 Minuten Superfix mit Häter (erst halb verbraucht, später getestet: Klärzeit 80sec), Wässern, Mirasolbad.
Als ich den Film schlußendlich aus dem Netzmittel nahm, hatte er einen unregelmäßigen Schleier, der teilweise silbrigschwarz an den Fingern hängenblieb, aber durch nochmaliges Wässern und auch durch Nachfixieren mit frischem Fixierer und nochmal 15 Minuten Wässern nicht wegging. Das entwickelte Bild ist völlig in Ordnung, dicht, guter Kontrast, stabil. Es wird nur von diesem Schleier überlagert. Die Schichtseite glänzt silbrig, nicht mattschwarz.
Seh ich es richtig, dass hier das nachbelichtete, unentwickelte Material beim Fixieren in der Schicht verteilt wurde? Ich war nachher noch so kühn, den trockenen Film mit Watte und Tetenal Filmcleaner zu wischen - hat dem Bild nicht viel ausgemacht, aber das abgelagerte Zeug hat dabei richtig schöne Streifen gebildet. So ein Ergebnis müssen Digitalfotografen sich mühevoll mit Kratzertexturen erzeugen.
Mich interessiert aber am meisten, ob das Ergebnis jetzt in dieser Form archivfest sein kann, oder ob ich den Film lieber umkopieren sollte.
zu der (freundlich gesprochen) stark verbesserungsfähigen Rollfilmkonfektionierung bei Fotokemika habe ich mich bereits mehrfach geäußert. Kratzer und willkürliche Befestigung des Filmträgers am Rückpapier wurden auch von anderen Forenten bemängelt.
Beim Fineart-Forum in Paderborn verteilte Fotoimpex Rollfilme vom Typ ADOX CHS 100. Das Besondere an diesen Filmen ist die Konfektionierung in den ADOX Fotowerken Bad Saarow.
Heute habe ich beide Rollfilme belichtet und entwickelt. Es zeigte sich folgendes positives Bild:
Die Filme waren fest aufgewickelt und verschlossen.
Beide Filme wurden im direkten Sonnenlicht in die Kamera eingelegt und entnommen.
Die Banderole zum Sichern des belichteten Films war exakt ausgerichtet und befestigt.
Im direkten Vergleich zur Ilford, Kodak und Fuji Rollfilmen waren beide ADOX Filme exakt (Schwankung über alle Filme 4 mm) an der gleichen Position von der Startmarke entfernt befestigt. Die Klebung war im rechten Winkel zum Film angebracht und befestigte den Film über die gleiche Breite wie die anderen Hersteller.
Nach der Entwicklung zeigte sich, dass trotz des Filmwechsels im direkten Sonnenlicht (- ernsthafte Anwender versuchen dies zu vermeiden! -) keinerlei Licht in die Filmrolle eingedrungen war.
Nach dem Trocknen der Filme habe ich mit einer 10-fach Lupe die Filme nach Kratzern und "Fehlstellen" abgesucht.
- Es gab keine Kratzer zu finden.
- Die Anzahl der gefunden Stellen mit "schwarzen Punkten" lag erfreulich niedrig. Von 24 Aufnahmen sind nur 2 Aufnahmen im Randbereich betroffen.
Fazit:
Eine Rollfilmkonfektionierung in den ADOX Fotowerken hebt den Gebrauchswert der ADOX CHS Filme signifikant.
Ich hoffe, dass meine Beobachtungen nicht auf positiven "Ausreißern" aus der Serie beruhen.
habe heute Abend meinen ersten Foma 100R im Fomakit umkehrentwickelt und mich peinlich genau an die Vorschrift im Prozess nach Hilgert/Rohleder gehalten, wie an vielen Stellen empfohlen wird. http://www.schwarzweiss-magazin.de/swmag_leser_09.htm
Der offizielle Waschzettel von Foma ist inzwischen ganz ähnlich; lediglich die Wässerungszeiten sind verschieden.
Mein Film ist leider komplett schwarz. Ich kann zwar alle Bilder erkennen, sie sind auch richtig umkehrentwickelt, erscheinen aber auf dem schwarzen Träger nur als zarte, positive Spuren. Keine Transparenz weit und breit...
Als einzige Abweichung zur Hilgert/Rohleder-Vorschrift habe ich das Bleichbad wirklich erst nach dem Stoppen der Erstentwicklung zusammengekippt und nicht 15 Minuten stehen gelassen, wie bei Hilgert/Rohleder empfohlen. In zahlreichen anderen Beiträgen wurde immer darauf hingewiesen, dass das Bleichbad extrem schnell abranzt.
Zuviel Zwischenbelichten kann man ja auch kaum, oder täusche ich mich? Ich habe einen 150 W Halogenstrahler 10 cm schräg von oben vor den Film gehalten, in einer mit Wasser gefüllten, transparenten CD-100 Dose und immer schön gedreht - 3 Minuten, dann Jobo-Spule umgedreht und nochmal 3 Minuten. Zuviel des Guten?
Ich habe gerade wieder einen Fomapan 200 belichtet (Bronica ETRSI) und mich wiederholt darüber geärgert, dass er falsch konfektioniert war. Vom ersten Negativ fehlten ein paar Millimeter und am Ende waren dann logischerweise fast noch 15 cm frei. (Und die Fomapan Filme werden ja auch immer teurer).
Bei Filmen von Ilford, Kodak usw. hatte ich diese Probleme noch nie. Auch bei Rollei (Universal 200) hatte ich eine ganze Menge, bei denen das Schutzpapier völlig falsch geklebt war. Ich frage mich, warum das so ist, denn es müsste doch normalerweise dafür eine Standard-Technologie geben.