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Fotolabor Langzeitwirkung


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Simon.Weber, 01-01-2006, 11:45 AM

Hat nichts direkt mit Fotomaterialien und ihrer Verarbeitung zu tun, könnte aber ja auch andere interessieren.

Ich würde gerne wissen ob es Erkenntnisse dazu gibt, wie gesundheitsschädigend das Hantieren mit Chemikalien, das Einatmen von Chemikaliendämpfen, etc. auf lange Dauer ist/sein kann. Ich bin 22 und arbeite seit 2,5 Jahren in diversen Fotolabor(en). Bei mir zu Hause mit schlechter Belüftung, in der Uni in einem Labor mit Belüftung etc.

Gibt es da von jemand, der schon sehr lange mit S-W analog arbeitet Selbsterfahrungen oder vielleicht sogar Untersuchungen? Gibt es Berichte von anderen Fotografen? Mir wird im schlecht belüfteten Heimlabor manchmal übel, wenn ich da stundenlang herumhantiere.

Ich würde halt gerne wissen, ob ich nach 30 Jahren Fotoarbeit (im Jahr 2033 ... ob's dann überhaupt noch analoge Fotografie gibt? <img src='http://forum.fotoimpex.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/sad.gif' class='bbc_emoticon' alt=';)' /> ) meine Gesundheit ruiniert haben werde, oder ob bei vernünftigem Umgang (was wäre das?) das ganze kontrollierbar ist (das hoffe ich mal ...).

Nur mal so am Rande.

Simon


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HP5+ quälen


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Simon.Weber, 01-01-2006, 03:21 AM

* * *

Bevor ich etwas über meine Frage schreibe: Herzlichen Dank an Mirko und Fotoimpex schlicht dafür, dass es euch gibt. Wenigstens ein Fotohändler, der 1. Ahnung und 2. eine Superauswahl hat, und sich 3. tatsächlich für seine Kunden und Produkte noch interessiert.

* * *

Hallo,

ich habe bei unserer Sylvesterfeier Fotos gemacht - auf HP5+ ohne Blitz. Belichtungszeit entweder 1/60 oder 1/30 Sekunde (oder auch mal mehr oder weniger) bei SEHR, sehr, sehr wenig Licht mit f/1.8 bis f/3.4. (Mein Sekonic variierte von f/1.0 bis f3.4 auf der Anzeige). Später dann, draußen mit Feuerwerk und Rauch nur noch per Gefühl ... also komplett unkoordinierte Belichtungen.

In anderen Worten, ich habe einiges gepusht bis der Arzt kommt und anderes wohl in Relation stark überbelichtet. Da HP5+ ja auch bei ein paar Stufen Überbelichtung zwar recht hart wird, aber auf niedriger Gradation dann doch noch akzeptabel ist (nach meiner Erfahrung sind selbst 3 Stufen Überbelichtung noch gut "printbar") dachte ich, lieber stark pushentwickeln als zu wenig. Mit XTol konnte ich den Film auch schon mal auf 3200 ASA bekommen mit akzeptablen Ergebnissen (etwas nervig um gut abzuziehen, aber es kam was vernünftiges bei raus). Also sowieso ein gutmütiger Film.

Jetzt wollte ich fragen: welchen Entwickler? Ich dachte

A - Fomatone Excel, da wie Xtol;

B - Moersch MZB, macht es Sinn, einen Zwei-Bad-Entwickler (wie den) zu verwenden, damit die Schatten besonders gut herauskommen? Kann ich mit MZB überhaupt auf ca. 1600 pushen? Ich gehe davon aus, dass die Belichtung eher suboptimal ist und manche Negative stark überbelichtet sind bzw. extremen Kontrast aufweisen (s.o.).

C - Tetenal Emofin, Hilft der Zwei-Stufen-Entwickler, die Schatten durchzuzeichnen und trotzdem vernünftige (nicht total weiße) Lichter zu bekommen? Kann man hier pushen (wie gesagt, 2 Stufen)?

Bitte mir nicht mitteilen, ich hätte gefälligst auf Delta 6400 arbeiten sollen o.ä. Ich hatte halt nur HP5+ da (oder Adox/Efke 50, und der hätte es ja wohl noch weniger gebracht).

Wie kann ich also HP5+ so quälen, dass ich vergrößerbare Negative erhalte (selbst wenn ich die Papiere für Abzüge mit Zweibadentwicklung traktieren muss um einen guten Print zu erhalten)?

Ich hoffe, ihr habt einen Vorschlag, dann wird der gleich bei Foto-Impex bestellt ...! <img src='http://forum.fotoimpex.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/smile.gif' class='bbc_emoticon' alt=';)' />

Dankeschön

Simon


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da war doch noch was....


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Mirko Boeddecker, 31-12-2005, 05:25 PM

...die Schwarzpulverschwaden welche hier im Lager unter der Tür reinziehen und uns bei der Inventur Gesellschaft leisten wecken meine Erinnerung:



Allen Kunden und Lesern einen guten Rutsch ins neue Jahr !



Lasst euch keinen Böller in den Kragen werfen (beliebtes Spiel Berliner Halbstarker um die Neujahrszeit) <img src='http://forum.fotoimpex.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/smile.gif' class='bbc_emoticon' alt=';)' />



In diesem Sinne,



Mirko


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Lithentwickler von CALBE


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Guest, 30-12-2005, 08:48 PM

Hallo ForentInnen!

Ich habe unter meinen Vorräten noch ein Set Lithentwickler von CALBE (gab's bei Brenner: Weisse Flaschen mit roter Aufschrift, A-Teil: 500 ml, B-Teil 250 ml), den ich gerne mal ausprobieren möchte. Da ich aber mit Chemikalien vorsichtig bin und nicht weiss, ob der CALBE-Lithentwickler ähnlich "ungiftig" ist wie der Moersche, sprich ohne Formaldehyd, meine Fragen:

1) Hat jemand Erfahrungen mit dem CALBE-Lithentwickler und welche?

2) An die Chemiker (Franz, liest Du mit!?):

Auf der Flasche vom A-Teil ist dieses schwarze Kreuz auf rotem Grund (oder ist's umgekehrt), daneben die Buchstabenkombination "Xi" und folgende Inhaltsangaben:

Enthält 2-5% 1,4-Dihydroxybenzol und 0,5-2% Sodiumhydroxyde

Gut, man könnte sagen, ich solle das Zeugs in Ruhe lassen, wenn ich nicht weiss, womit ich hantiere. Aber: Ich bin ohnehin immer sehr vorsichtig, im Lithentwickler bade ich meine Finger nur mit Latexhandschuhen drüber.

Meine Frage zielt auf etwaige gesundheitsschädliche Dämpfe auch bei 20 Grad Verarbeitungstemperatur, da ich keine dauerbelüftete Duka habe, sondern nur zwischendurch mal das Fenster öffnen kann.

Vielen Dank für Eure Antworten, liebe Grüße und einen guten Rutsch in's Neue Jahr sendet Johannes.


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Alternative zum Scala II


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silberkorn, 30-12-2005, 01:39 PM

Moin,

der Agfa Scala 200X ließ sich bei Entwicklung im Scala-Prozess gut pushen und lieferte bis 1600 Asa brauchbare Ergebnisse. Leider ist er immer schwieriger zu bekommen. Ich suche daher einen Ersatz, mit dem ich für Konzertaufnahmen etc. bis 1600 Asa arbeiten kann. Weiß jemand mehr?

Gruss

jo


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Adox 50/100 als 220


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andreasbrigachtal, 30-12-2005, 10:57 AM

Hallo Mirko

Es wurde in einem anderen Tread ja nach 220 Film nachgefragt. Ich glaube das tatsächlich ein Bedarf an 220er vorhanden wäre. Einen Adox 50 oder 100 wäre ne feine Sache!

Ist da auch was möglich? Ähnlich wie mit dem Barytpapier?

Mach uns mal einen Preis!

Und alle sagen mal ob sie Bedarf hätten!

Ich würde 50 Rollen abnehmen! bei einem guten Preis! <img src='http://forum.fotoimpex.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/wink.gif' class='bbc_emoticon' alt=';)' />

Gut Licht

Andreas

-Brustvergrößerung durch Handauflegen- Termine nach Absprache


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Schneeaufnahmen


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Guest, 29-12-2005, 06:31 PM

wie sollte man Schneelandschaften auf s/w belichten und entwickeln?

Bisher habe ich auf Basis alter Infos Graukarte gemessen, 1-2 Bl. unterbelichtet und auf N+1...N+2 entwickelt. Da hatte ich dann zwar gute Zeichnung im Schnee, aber der Rest war knochenhart.

Letztlich habe ich gelesen, integral messen und 2 Bl. überbelichten.

Hat jemand damit Erfahrungen gemacht?

Grüße
Thomas


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doppelseitige Trockenpressen


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Guest, 28-12-2005, 10:31 PM

Liebes Forum,

ich hätte da eine Verständnisfrage, muss ich eine doppelseitige Trockenpresse nicht regelmäßig umdrehen, damit sie auf beiden Seiten gleich warm ist?

Danke

Willi


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UK Purchaes


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BarryWilkinson, 28-12-2005, 07:48 PM

Hi,

There are many interesting items in the Fotoimpex German catalogue that are not stocked by Retrophotographic in the UK. As these may only be occasional purchases can I buy these direkt from Germany?

Barry


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Lith-Printing mit Fomabrom


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Guest, 28-12-2005, 02:07 PM

Hallo, liebe ForentInnen!

Ich habe in den vergangenen Tagen (eigentlich Nähten) meine ersten Lith-Prints versucht.

Verwendet habe ich das Master-Set von Moersch, Papiere waren Forte PW, Adox Vario Classic und Fomabrom.

Mit ein wenig Herumprobieren sind mir auf Forte und Adox gute Lith-Prints gelungen ("gut" heißt lediglich, dass sie mir und meiner Freundin gefallen!), aber mit dem Fomabrom gab's Probleme! Keine Chance, es zum Lithen zu bewegen - nicht, wenn ich die Chemie nach dem Moersch-Waschzettel anrühre, nicht mit eigenen Experimenten (extreme, also 5- bis 7-fache Überbelichtung, fetterer Entwickleransatz, Variationen des Verhältnisses von A- und B-Teil, etc.). Immer kamen nur ganz schwache Konturen/Bildspuren und dabei bliebs dann - auch nach 30 Minuten im Entwickler!

Ich habe das Fomabrom bei Foto-Impex bestellt, und zwar im Herbst d.J.; das kam auch nicht sofort, da es erst nachgeliefert werden musste. Das bringt mich nun zur Vermutung, dass vielleicht an der Emulsion etwas verändert wurde, und das Papier nun nicht mehr lithfähig ist.

Hat jemand von Euch eine Idee,

- was ich falsch gemacht haben könnte (wie erwähnt mit Adox und Forte hat's super geklappt),

- ob das (neue?) Fomabrom denn noch lithet, oder

- wie ich es zum Lithen bewegen kann?

Vielen Dank im voraus für Eure Antworten und einen guten Rutsch in's Neue Jahr

wünscht Johannes


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