Ich habe mehrere alte Rollfilmkameras von Baujahr 1930 - 1960. Da diese alten Kameras nicht ruhen sollen suche ich einen zuverlässigen preiswerten SW Film, den ich auch längere Zeit bekomme. Ich habe an einen Adox gedacht. Welchen könnt ihr mir empfehlen?
Es handelt sich vielleicht um eine Kleinigkeit, aber ich vermisse das beschichtete Negativtuch aus dem Sortiment von Fotoimpex <img src='http://forum.fotoimpex.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/sad.gif' class='bbc_emoticon' alt=':angry:' />
Wird es wieder verfügbar sein? Irgendwelche Alternativen (beschichtete Tücher zum ähnlichen Preis?)
als Mittelformat-Liebhaber sind mir die Agfa RSX II 50 und Scala inzwischen sehr vertraut geworden. Nun ja, als Ersatz für den RSX werde ich mir wohl oder übel einen Film von Kodak oder Fuji ausgucken müssen.
Da ich mit Agfa/Kodak/Fuji-Farbdiafilmen schon direkte Vergleiche (Magazinwechsel vom Stativ) gemacht habe, nachdem man mir mal "die Anderen" Filme geschenkt hatte, weiß ich ziemlich genau, was da auf mich zukommt.
Mehr Sorgen mache ich mir da über einen potentiellen Scala-Nachfolger. AGENZIA LUCE in Trieste, Italien bietet zwar eine Umkehrentwicklung des Rollei R3 an und macht sogar eine Empfindlichkeitsangabe von 400 ASA dafür, aber: wie ich bei München zwischen den Zeilen lesen konnte, wurde der Film bisher auch bei Agfa gegossen.
Als Schwarzweißaborerfahrenem (liegt aber schon ein paar Tage zurück), der noch keine Umkehrentwicklung gemacht hat, ist mir ziemlich klar, dass sich die Suche nach einem Scala-Nachfolger auf das Filmmaterial und den Entwicklungsprozess beziehen muss.
Mit anderen Worten: so wie die Lage aussieht, muss ich mich auch mit dem Gedanken anfreunden, meine Rollfilme zukünftig mit einer JOBO-Rotationsmaschine zu entwickeln (CPE oder irgend sowas). Prinzipiell sind ja mehrere Filme am Markt dafür geeignet. Ein bisschen Ausschuss wird man erzeugen müssen, bis man eine Kombination aus Film, Chemie, Zeiten gefunden hat, bei der ansatzweise so um die 200 ASA und eine Gradation wie beim Scala herauskommen.
Dabei soll aber nicht Chemiemüll in unnötig großen Mengen entstehen. Mit einer JOBO-Rotationstrommel kann man entwickeln, wenn für jedes Bad 240ml angesetzt wurden. Da bei mir immer nur relativ kleine Mengen zu entwickeln sind, würde es sich so ziemlich verbieten, die 940ml des Kodak-Umkehrkits anzusetzen und nach einem einzelnen Film zu entsorgen.
Interessant in diesem Zusammenhang scheint mir, dass Ilford in seiner Umkehrentwicklungsanleitung beschreibt, wie man die nötige Chemie basierend auf Papierentwicklern ansetzt. Alle anderen Bäder außer den Entwicklern sind dort so (apothekentauglich) spezifiziert, dass sich problemlos Kleinstmengen à 240ml Lösung herstellen lassen. Nur die genannten Ilford-Papierentwickler werden in Pulverform geliefert und müssen wahrscheinlich (so wie ich das aus alten Zeiten noch kenne) auf einen Liter Wasser angesetzt werden.
Deshalb mal so in die Runde gefragt: Klappt das so mit dem Ilford-Rezept?
SOLUTION PREPARATION. First Developer: Use either ILFORD BROMOPHEN developer diluted 1+1 or ILFORD PQ UNIVERSAL developer diluted 1+5. To the working strength developer add sodium thiosulphate crystals (Hypo). For PAN F Plus add 8g/l, and for FP4 Plus and 100 DELTA Professional add 12g/l. Second developer: ILFORD PQ UNIVERSAL diluted 1+9.
Kann man als Ausgangsbasis vielleicht auch einen anderen Papierentwickler nehmen, dessen Stammlösungen in flüssiger Form erhältlich sind? Oder einen (beliebigen?) Negativentwickler? Mit welchem panchromatischen Film kommt man am dichtesten an den Scala heran?
Ich hab ne Frage, die nicht direkt mit Bild-Fotografie zu tun hat. Ich muss demnächst eine Leiterplatte ätzen. Und dafür irgendwie das Layout auf die Platte belichten. Da ich mit der ganzen Thematik recht frisch bin, habe ich mir gedacht, ich könnte ja anstatt das auf Folie zu drucken, was ein gängiger Weg ist, sofern man einen guten Drucker hat, es auf Papier drucken und dann auf den Printfilm Kontaktbelichten. Für die Leiterplattenbelichtung (UV) muss die Vorlage dann auch wieder auf die Platte kontaktet werden. Dabei sollte die Vorlage in den Schwärzen absolut UV-undurchlässig sein.
Jetzt stellt sich für mich die Frage: Sind die Schwärzen UV undurchlässig? Mir ist so, als hätte ich irgendwo gelesen, dass man dazu "stainende" Entwickler benutzen muss?
Und zweite Frage: bekomme ich eine "sinnvolle" Kontaktkopie durch normales Papier hin? Ich hatte es mir so gedacht, dass es ja auch reichen würde, wenn die zu belichtenden Bereiche auf dem Printfilm nur "leicht" belichtet werden, so dass bei "normaler" Entwicklung nur ein Grau rauskommt. Da ich ja nur schwarz-weiß benötige, dachte ich, man könnte den Film dann einfach solange pushen, bis es wirklich schwarz ist. Sollte bei dem ja nach Sicht möglich sein.
Achso: Wichtig ist eine ziemlich hohe Kantenschärfe. Die Bahnen sind 0.01inch breit, maximum was ich machen könnte wären 0.02inch.
ich sitze hier gerade in einem Hotel im schoenen Rumaenien, leider hab ich meine Filme fuer die Rolleiflex "irgendwie" vergessen.
Das einzige was der lokale Fotohandel bietet ist Azopan PS-21 in nicht sehr vertrauenserweckender Aufmachung.
Ich habe so 20 kaufen koennen, so teuer is er ja nicht.
Jetzt meine Frage, kann man damit ueberhaupt einigermassen fotografieren, ansonsten setze ich mich morgen in den Zug nach Bukarest und kaufe APX (oder schlimmstenfalls irgendeinen Butfilm), falls es dort welchen gibt.
Habe mich gerade erst angemeldet und schon ein bisschen im Forum gestört. Echt toll, was man hier alles für Infos finden kann.
Ich bin 27 und habe vor 10 Jahren das erste Mal (in der Schule) in der Dunkelkammer gestanden. Dann hat das Hobby lange geruht, bis ich mir vor 2 Jahren meine eigene Duka zugelegt habe. Ich habe schon einige Erfahrung mit PE/RC-Papieren, sowohl Festkontrast als auch Variokontrast. Jetzt möchte ich mich gerne auch mal mit Baryt beschäftigen, weil das ja wohl - wie ich gehört habe - doch noch mal eine ganz andere Liga ist als die PE-Papierchen. Ich habe im Moment ein Auge auf das ADOX Polywarmtom Barytpapier geworfen. Ich habe allerdings keinerlei Ahnung davon und deshalb hier ein paar Fragen.
1) Kann ich Barytpapier zumindest für den Anfang auch in meinem stinknormalen Ilford Multigrade o.ä. entwickeln oder brauche ich speziellen Barytentwickler?
2) Das Adox hat ja glaube ich keinen Entwickler eingelagert. Was bedeutet das? Muss ich das nur länger entwickeln oder auch länger belichten? Muss ich Barytpapier generell länger oder anders belichten als PE/RC-Papier? Wie lange muss das Papier im Entwickler liegen?
So, das waren für den Anfang meine wichtigsten Fragen. Tausend Dank schonmal für eure Antworten und frohe Weihnachten!
hat hier schon mal jemand den Ilford FP4+ mit dem Foma-Satz umkehrentwickelt? Falls ja, würde mich interessieren, welche Empfindlichkeit er dann bringt, wie er also zu belichten ist.
Welche SW-Filme haben einen klaren Träger und sind zur Umkehrentwicklung geeignet? Neben den echten SW-Diafilmen Fomapan 100R und Agfa Scala 200X kenne ich sonst nur den Maco PO 100c und den 100er Lucky, der mich infolge seiner Überstrahlungsneigung allerdings gar nicht überzeugt. Was gibt es sonst noch an SW-Filmen mit klaren Trägern?