schön, dass es dieses Forum gibt. Nach vielen Jahren wende ich mich wieder dem SW-Labor zu. Ich möchte mit dem Opemus 6 meiner Frau arbeiten. Mir fehlt zu diesem Gerät die Bedienungsanleitung. Gibt es diese im Netz als PDF?
Da ich Mittelformat und Kleinbild verarbeiten möchte, interessiert es mich, ob es dafür unterschiedliche Kondensoren für den Opemus 6 gibt. Falls das der Fall sein sollte, woran erkenne ich den KB- bzw. Mittelformatkondensor?
weißt jemand von euch wie groß der Anteil an Filmmaterial weltweit, insbesondere auch Schwarzweiß, der noch von Profis verbraucht wird, das wäre ja interessant da der am stärksten rückläufig sein dürfte.
es gibt so viele verschiedene Filme, Fotopapiere und Chemie von unterschiedlichen Marken, preiswerte und teure, deshalb interessiert mich ob man alle gleichwertig nehmen kann, oder ob manche generell zu schlecht sind, dass ihr davon abratet?
Da ich erst anfange SW zu entwickeln, will ich nicht gleich die Freude wieder daran verlieren, weil ich an der falschen Stelle gespart habe.
Es reicht, wenn ich weiß, wovon ich die lieber die Finger lassen sollte, oder was gut ist und zu realen Preisen verkauft wird.
beim 120er Adox50 und 100 habe ich sehr ähnliche Lichteinfälle bis ins Bild hinein. Nein, ich habe nicht im Sonnenlicht gewechselt, nicht falsch gelagert usw.
Ich tippe auf schlechte Herstellung, da ich das bei nunmehr rund 20 Filmen nach dem Urlaub feststellen musste. Und gegen gelegentliche Schichtablösung am Rand hilft auch kein Hüter.
Kann der Hersteller das gegen einen angemessenen Aufpreis nicht abstellen?
ich habe heute den Versuch gemacht, den Negafort von Forte stärker zu verdünnen, um mich nicht mit Verlängerungsfaktoren herumzuschlagen (die Forte nicht nötig hat anzugeben) und ihn als Einmalentwickler zu benutzen.
Es wurde die fertige Arbeitslösung (1 Teil Negafort und 3 Teile Wasser) nochmals mit 2 Teilen Wasser verdünnt, ergibt also 1+11 oder 1/12 Anteil am Entwickler.
Nach pimalCalbeA49 bin ich von der doppelten Zeit der "Stammenge" ausgegangen.
Versuch Nr. 1: alte Jobo Dose, 42 ccm Entwickler auf 500 ccm Wasser, 10 Min, 30sec, dann alle 30sec für 5sec Dreh-Rhythmus, SVEMA FN 64 Kleinbildfilm
Ergebnis war da, der Film am Rand, d.h. oben und unten, im Perforationsbereich einigermaßen vernünftig entwickelt wurde in der Mitte fast gar nicht, konnte man sehr gut am Filmanfang sehen.
Ich dachte zunächst, Emulsionsfehler, wenn auch etwas seltsamer Art, danach habe ich noch mal 15 Bilder auf einen neuen Film vollgeknipst (abgeschnitten) und entwickelt.
Versuch Nr. 2: AP-Dose, 33ccm auf 400 ccm Wasser, der Rest wie bei Versuch 1
Ergebnis fast dasselbe, lediglich etwas weiter in die Bildmitte entwickelt.
Woran könnte das liegen?
Ein Emulsionsfehler ist so gut wie auszuschließen, da ich schon zehn Filme von der gleichen Charge entwickelt habe, ohne derartiges zu bemerken, sicherheitshalber werde ich den Filmrest von dem abgeschnittenen Film in Stammlösung, A49 oder ID 11 entwickeln, um es festzustellen.
Folgendes ist mir jedoch eingefallen, war es vielleicht zu wenig Entwickler, oder vielleicht wäre Kippentwicklung anzuraten, denn irgendwie scheint mir das mit der Perforation zusammenzuhängen, dass der Film am Rande entwickelt war, jedoch in der Mitte fast nicht.
Fällt Euch noch etwas besseres dazu ein, jedenfalls wollte ich das Erlebnis mal schildern, da mich das doch ziemlich verwundert.
ich wäre an Forte Polywarmton bzw. Adox classic als Rollenware interessiert, speziell die Breite 30,5 cm wäre für mich ideal. Ist da was zu machen, bei Deinen guten Connections zu den Herstellern?
Ich habe eben beim Vergrößern festgestellt, dass ich das Fomaspeed in Gradiation Normal fast 3 mal solange belichten muss wie in Gradiation Hart, um zum gleichen Ergebnis zu kommen.
Das kann doch nicht normal sein, oder?
Mir kommt das Fomaspeed Normal auch so flau vor.
Kann es sein, dass die Gradiation Normal überlagert ist? (habe die Papiere erst vor 2 Wochen neu gekauft!)
Wie kann ich das überprüfen? (ist die im Vergleich zu lange Belichtungszeit eventuell ein Hinweis auf Überlagerung?)
Ich habe letztens mal eine Packung Polywarmton Barytpapier bestellt. Davor hatte ich Agfa MCC 111 verwendet.
Ich bin mit dem Adox Papier eigentlich recht zufrieden, allerdings ist mir aufgefallen, dass es scheinbar länger entwickelt werden möchte als das Agfa MCC, welches ich immer 90 Sekunden entwickelt habe (Entwickler: Neutol NE 1+7 20°C, denselben habe ich auch fürs Adox verwendet).
Hat vielleicht jemand Erfahrung mit dieser Papier-Entwickler-Kombination und kann mir Tipps betr. Entwicklungszeit geben?