lt. Fotoimpexkatalog ist der Tetenalgoldtoner für Warmtönung (vgl. mit dem Nelson Rezept?). Gibt es auch fertigen Toner vergleichbar zu den Ansco 231 oder Dupont 6T Rezepten, also für Blautöne aus warm entwickelten Papieren oder Liths?
habe neulich voller Stolz die erste Dose (PL100) mit Emofin gebadet, und tatsächlich schü gleichmäßige Negative erhalten. Schöner "fetter" Himmel mit klaren Wolken, ohne im Vordergrund abzusaufen, und das bei knalliger Sonne.
Leider haben alle Bilder eine "Stufe" als ob der kurze Moment zwischen Einfüllen (Dose steht senkrecht, und 1 Liter reicht nicht bis hoch) und Deckel drauf und rollen schon einen Unterschied macht.
Ist das Zeug echt so kritisch? Wird das bei "rollender" Einfüllung besser?
Wie schade, der "Ausgleichseffekt" ist sonst den Aufstand durchaus wert.
Ein paar Worte zum Aufrollen von Filmen nach dem Trocknen:
Viele Kunden haben Probleme damit, dass sich unsere (und auch andere) Rollfilme nach dem Trocknen krümmen (aufrollen).
Dieses Problem liegt meistens daran, dass die Luftfeuchtigkeit in dem Raum, wo die Filme getrocknet worden sind, zum Zeitpunkt der Trocknung sehr gering war.
Der einfachste und älteste Trick geht so: eine Handbreit heißes Wasser in die Badewanne, die Filme darüber zum Trocknen aufhängen, Tür zu- warten.
Nach ein paar Stunden spätestens sind die Filme trocken und hängen wunderbar glatt.
Im Sommer geht es meistens auch so, aber im Winter sollte man dieses Verfahren ruhig einmal ausprobieren.
Alternativ kann man natürlich auch einen teuren Raumluftbefeuchter kaufen....
Ich schau mich gerade im Sortiment von Calbe um... F/impex schreibt zum N113 "Höchste Kapazität und beste Standzeit in der offenen Schale oder in der Maschine.".
Bislang ging ich immer davon aus, dass die Produkte/Rezepte und ihre Bezeichnungen bei den Partner-/Folgefirmen gleich waren, also Agfa=Ansco (USA-Vertrieb von Agfa vor und nach dem Krieg)=ORWO=Calbe. Beispiel R09, A300.
Die Tage habe ich ein Rezept für Ansco 113 im Developing Cookbook durchgelesen, Anchell schreibt für diesen wie auch andere Amidol-Entwickler "This developer oxidizes rapidly, as do most amido formulas, and so should be mixed just before using". (S. 138, Formule #51).
Was denn nun? Wie sind eure Erfahrungen?
Mirko, Ich hoffe, im April mal bei euch in den Laden pilgern zu können. Um mich für das laufende Jahr einzudecken.. ;-)
ich will -örst selten- SW-Vergrößerungen erstellen. Die Entwicklerschalen sind mir aber doch etwas zu teuer. Gibt's da eine günstige Alternative z.B: aus dem Baumarkt oder Haushaltswarengeschäft? Oder sind die dann nicht für die Chemikalien geeignet?
Kann man statt einer DuKa-Leuchte diese gefärbten Glühlampen benutzen, die z.B. rot leuchten?
ich geh mal davon aus, dass die von den Entwicklerherstellern genannten Ergiebigkeiten auf 135er oder 120er Filme geeicht sind. Hat auch immer geklappt.
Meine Frage wäre: wieviele Blätter 4x5" oder 13x18 cm entsprechen einem Film??? bzw. wieviele kann ich z.B. mit einem Fläschchen Neofin Blau baden?
By the way, für wieviel Film reicht wieviel Rodinal??? Da das Großformatmaterial immer gut in viel Flüssigkeit zu verarbeiten ist, und eine 1:100 Verdünnung auch vom Kontrast her nicht schlecht ist, bekommt man dann langsam Zweifel: 10ml ergeben einen Liter, da passen dann z.B. bis zu 24 4x5er Filme rein (4 Jobo Dosen voll rotiert, a 1/4 Liter) aber irgendwann wird's ja homöopathisch, oder?
Ich habe, jeweils nur in der Filmmitte, helle Flecken in den Schwärzen. Komischerweise betrifft das nur die Mitte des Films (von der Anzahl der Bilder her gesehen, also z. B. Bild 13 bis 27) Alles was weiß sein soll ist auch weiß (im fertigen Dia), deshalb denke ich, dass es nicht am Bleichen liegt. Sieht so aus, wie wenn das Licht nicht ausreichen würde. (100 W Reflektorbirne, je 5 min. von jeder Seite, 5 mm Wasserspiegel über der Spirale, Abstand der Birne zum Wasserspiegel 2 cm, normale Jobo Spirale)
Ansonsten ist das Ergebnis top!
Vielleicht noch kurz die Ansätze für das Bleichbad:
Komponente A:B = 1:1
Komponente A: 150 ml 15%ige Schwefelsäure + 250 ml Wasser
Komponente B: 2 g Kaliumpermanganat + 500 ml Wasser
Einwirkzeit 5 min.
und das Klärbad:
25 g Natriumsulfit sicc. in 400 ml Wasser auflösen und dann auf 500 ml auffüllen.
Einwirkzeit 3 min.
Vielleicht gibt es hier jemanden, der sowas schon mal gehabt hat?