...so jedenfalls scheint es mir. Der Katalog hält sich über ihn in ziemliches Schweigen, verglichen mit den ausführlichen Beschreibungen der Efkes, Fomas und anderen ClassicPans, die Herkunft ist Betriebsgeheimnis <img src='http://forum.fotoimpex.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/dry.gif' class='bbc_emoticon' alt=':(' /> , und als ich am Dienstag zwei Stück im Laden abgegeben habe, wusste der gute Mann hinterm Tresen zunächst gar nicht, was das eigentlich für ein Film ist, der da in diesen Rollen mit dem ominösen schwarzen Papier steckt -- obwohl es bei euch doch sicherlich keinen zweiten Film gibt, der so aussieht... und vor allem: hier im Forum habe ich bislang noch nichts zu diesem Film gefunden, so als hätte ihn noch nie jemand verwendet. Ist das wirklich so? Oder hat jemand ein paar Erfahrungsberichte/Meinungen/Verarbeitungstips anzubieten?
ich habe gestern erstmalig einen Maco PO 100c 135-36 mit meiner Contax RX (mit frischen Batterien!) verschossen und hatte hierbei folgende Probleme:
Der Film ließ sich von dem motorischen Filmtransport nicht richtig, d.h. nur sehr schwer, transportieren, was ich an dem gequält wirkenden Motorengeräusch und einem immer langsamer werdenden Transport merkte. Nach Bild 30 gab meine Kamera schließlich auf und spulte den Film eigenmächtig zurück. Anschließend verschoss ich zwei Ilford Delta 400 Professional 135-36 ohne Probleme. Da ich sonst noch nie Probleme dieser Art mit meiner Kamera hatte und diese zudem über starke Motoren verfügt, muss das Problem beim Film gelegen haben.
Meine Frage: Hattet Ihr auch schon einmal derartige Probleme mit diesem oder anderen Filmen? Woran könnte dies liegen? Ich möchte mich im Ernstfall wie jeder andere Fotograf auf mein Arbeitsmaterial verlassen können. Daher ist der Maco für mich erstmal bis auf weiteres nicht akzeptabel.
Ich werde mich auch an den Hersteller wenden und euch eine etwaige Stellungnahme an dieser Stelle posten.
ich schreibe mal beides zusammen, ist ja nicht schlimm oder?
Ich habe eine Saljut erstanden, mit Industar 29, privat von einem Russen, der in Deutschland lebt.
Das ist der Vorgänger der Kiev 88 und ich bin erstaunt, die 30 Jahre alte Kamera funktioniert wie neu, lediglich das Ersatzmagazin gibt etwas kratzende Geräusche von sich wenn man bei Bild 7 angelangt ist, kann man da was machen?
Eine andere Frage, welche Objektive passen, ein Freund hat mir sein Kiev Volna geliehen (weil man beim Industar nur auf 0,9 m runter kommt) und Ergebnis, passt, nur geht die Blende immer zu und bleibt nicht offen, das Industar muss noch außen dazu gespannt werden um mit Offenblende einzustellen, umgekehrt (Industar auf Kiev 88) geht gar nicht.
Soll ich mir Zwischenringe besorgen, oder gibt es auch ein Saljut Objektiv, das ich für Portraits benutzen kann?
Welche Zusatzoptiken empfiehlt ihr mir?
Jetzt zum Vergrößerungsrahmen, ich habe ja jetzt Mittelformat und will mal größer abziehen, behelfsweise kommt eine 50x60 Glasplatte zum Einsatz.
An sich soll ein richtiger Rahmen her, ich frage mich nur, warum sind die gebraucht so teuer, ich bekomme doch einen entsprechenden Komplett Duka mit 30x40 oder 50x60 Rahmen manchmal billiger als einen einzelnen?
ich habe ein ziemlich dämliches Problem bei der Filmentwicklung und brauche mal euren Rat.
Nachdem ich 24 Fomapan R100 im Foma Umkehrentwicklungssatz entwickelt habe, ist jetzt die Schichtseite der letzten beiden Filme ruiniert. Es scheinen klebrige Rückstände auf der Filmschicht zu sein und die Gelatine krümelt sich. Vorweg noch ein paar Worte zu meiner Schlussfolgerung. Nach der Fixage wird nach Ilford Methode gewässert. Dann geht es in ein Schlußbad aus dest. Wasser und Mirasol für eine Minute. Danach Salatschleuder und eine Stunde trocknen.
Als ich dieses Desaster beim vorletzten Film zum ersten Mal hatte, habe ich den Film noch mal gewässert. Nach dem Trocknen war der größte Teil der Flecken verschwunden, aber die beschädigte Filmschicht blieb.
Ich habe jetzt gerade noch mal einen Film entwickelt und er zeigt wieder die klebrigen Rückstände und das Krümeln der Filmschicht. Ich habe diesmal natürlich alles doppelt kontrolliert und mein Wasser für die Zwischenwässerung hatte 20,4°C. Ich habe jetzt mein Netzmittel im Verdacht. Kann Mirasol verderben? Das Zeug ist ca. 4 Jahre haltbar. Ich dosiere 2,5ml auf 1000ml. Es ist völlig klar und durchsichtig, kein Geruch, keine Ausfällungen. Die Flecken bzw. Beschädigungen auf der Filmschicht sind auf den hellen Stellen des Filmes übrigens häufiger, als auf den dunklen Stellen. Auch auf dem ansonsten klaren Filmanfang.
Kennt jemand dieses Problem? Bei meinen SW-Negativen hatte ich das noch nie, aber da wird der Film ja auch nicht so lange Chemikalien und Wasser ausgesetzt. Und 24 mal hat es ja funktioniert.
ich möchte niemanden erschrecken und, wie schon einmal, als Buhmann dastehen, aber anscheinend ist es doch jetzt soweit: Kodak macht die analoge Schiene dicht, langsam aber stetig !
Bitte selbst lesen; Quelle Macwelt Online vom heutigen Tag/ 26.8.2005:
Kodak schließt Produktionsstätten
Ende des Analog-Zeitalters
Eastman Kodak treibt seinen Umbau zu einem Anbieter digitaler Produkte gezwungenermaßen weiter voran.
Es schließt dazu einige Produktionsstätten am Stammsitz in Rochester, New York, und reduziert den Ausstoß einer Fabrik für Endkundenfilme im chinesischen Xiamen. Insgesamt werden dadurch 900 Arbeitsplätze gestrichen, das Unternehmen schreibt dafür geschätzte Sonderbelastungen von 153 Millionen Dollar ab.
Die Produktion seiner Farbfoto-Papiere konsolidiert Kodak in Werken in Colorado und England. Außerdem macht es eine Entsorgungsstelle für Polyester-Müll dicht und löst diese Aufgabe künftig extern erledigen. Im Juli hatte Kodak für sein zweites Fiskalquartal einen Verlust von 146 Millionen Dollar oder 51 Cent pro Aktie ausgewiesen, nachdem die Nachfrage nach Filmen und Fotopapier unerwartet stark zurückgegangen war. Gleichzeitig hatte das Unternehmen den Abbau von 22.500 bis 25.000 Stellen angekündigt. (tc)
Ich bin mit den Ergebnissen mit Fompan 200 (Kleinbild) in X-TOL (Stamm bis 1:2) bei 100 und 200 ASA sehr zufrieden, allerdings laufen bei höherer Empfindlichkeit (400 ASA) die Schatten gnadenlos zu.
Mit welchem sehr ausgleichend arbeitenden Entwickler könnte ich denn hier bessere Schattendurchzeichnung erreichen?
kann jemand meine Vermutung bestaetigen, dass Rodinal bei einigen Filmen eine "Desensibilisierung" bewirkt.
Wenn ich Filme, gaenzlich ausgenommen seien Agfa und Ilford, darin entwickle bekomme ich einfach fast immer Gruen wie Schwarz und Himmel ohne Zeichnung.
Ohne dass der Kontrast an sich zu hoch waere, bei Motiven ohne Blau ist alles wieder normal.
Konkret genannt sei Fortepan und Kodak, bei denen das so wirkt, wie geschildert.
Jedenfalls bestehen meine Bilder dabei ziemlich aus dunkelgrauen tonwerten und hellen Lichtern, die Mitte fehlt.
Ich habe im Netz mehrere verschiedene Rezepturen zum Ansetzen des Bleich- und Klebades gefunden. Welches Rezept benutzt Ihr und wo ist der Unterschied? Gibt es die Ansätze aus dem Fomakit auch einzeln?